Freiwillige Feuerwehr

  Haimar

Info über letzte Einsätze

Gefahrguteinsatz am 02.10.2020

Am Freitag, den 2. Oktober wurde um 18:10 h die Ortsfeuerwehr Haimar zu einem Gefahrguteinsatz in den Ortsteil Höver alarmiert. Mit insgesamt 13 Kamerad*innen begaben sich die Einsatzkräfte zu der angegebenen Adresse an der "Hannoverschen Straße". Zwei chemische Substanzen sind in Reaktion geraten und es war zum Alarmierungszeitpunkt nicht absehbar, ob größere Evakuierungsmaßnahmen oder Sperrungen erforderlich waren.
Nach Eintreffen am Einsatzort wurde die Ortsfeuerwehr Haimar in einen Bereitstellungraum beordert und wartete auf weitere Anforderungen. Die ABC-Fachgruppen der Stadtfeuerwehr Sehnde konnte mit Unterstützung des ABC-Dienstes der Berufsfeuerwehr Hannover die Situation bereinigen. Zum späteren Zeitpunkt wurde noch die untere Wasserbehörde der Region Hannover an den Einsatzort berufen.
Nach ca. einer Stunde im Bereistellungsraum zeichnete es sich ab, dass keine weiteren Maßnahmen ausßerhalb des ABC-Einsatzes erforderlich waren und die Ortsfeuerwehr Haimar wurde aus dem Einsatz entlassen.

31.08.2020

Gegen 18:50 h wurde die Ortsfeuerwehr Haimar zu einem Flächenbrand im Bereich zwischen Haimar und Rötzum alarmiert. Noch auf der Anfahrt wurde der Einsatz abgebrochen, da es sich um eine Fehlmeldung handelte. Ein besorgter Bürger hat eine Rauchsäule gesehen und daraufhin den Feuerwehrnotruf gewählt. Nach kurzer Recherche konnte die Leitstelle ermitteln, dass es sich bei der Rauchsäule um einen Strohballenbrand im Raum Groß Lobke handelte. Dennoch vielen Dank an den Anrufer, lieber einmal zu viel den Notruf wählen, als einmal zu wenig.
Um 19:00 h waren alle Kräfte aus Haimar wieder im Feuerwehrhaus.

Dolgen: Feuer in Scheune

Am Donnerstag, den 23. April 2020, wurden nachmittags zunächst die Ortsfeuerwehren Dolgen, Haimar und Rethmar zu einem Scheinenbrand in den Ortsteil Dolgen gerufen. In einer Hobbywerkstatt für Motorräder ist es durch einen technischen Defekt zu einem Brand gekommen. Die eigenen Löschversuche des Werkstattbetreibers führten zu keinem nennenswerten Erfolg. Der stellvertretende Ortsbrandmeister der FF Dolgen und sein Sohn bemerkten die Rauchentwicklung und wählten den Notruf. Zunächst war unklar, ob sich in dem betroffenen Gebeäudeteil noch Gasflaschen befinden. Auf Grund der Stärke des Brandes wurde die Alarmstufe erhöht, so dass die Ortsfeuerwehren Evern und Sehnde nachalarmiert wurden. Durch den Stadtbrandmeister wurde zusätzlich auch die Einsatzleitung Ort (ELO) alarmiert.
Durch die bekannte Tatasache, dass die Löschwasserversorgung in den östlichen Ortsteilen problematisch werden kann, wurde zeitnah durch die nachrückenden Einheiten von dem östlichen und westlichen Ortseingang eine Wasserversorgung aufgebaut. Somit war zu jedem Zeitpunkt eine ausreichende Löschwasserbereitstellung gewährleistet.

Das Feuer war nach ca. 90 Minuten unter Kontrolle und es erfolgten nur noch Nachlöscharbeiten. Wegen der unklaren Statik für das betroffene Gebäude wurde der Baufachberater des Technischen Hilfswerks (THW) zur Einsatzstelle hinzugezogen. Es bestand jedoch keine Einsturzgefahr.

Ein besonderer Dank geht auch an Einwohner*innen aus Dolgen, die die Einsatzkräfte mit Getränken und nach erledigter Arbeit mit Eis versorgt haben.

Im Einsatz waren 12 Einsatzfahrzeuge der Stadtfeuerwehr Sehnde mit 70 Einsatzkräften, zwei Streifenwagen der Polizei, ein Fahrzeug des THW, ein Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug (die letzten beiden Fahrzeuge jedoch nur in Bereitstellung).

 

Foto: JPH, SehndeNews 

20200423_Scheunenbrand in Dolgen